HyStarter | Wasserstoffregion Marburg-Biedenkopf

Landkreis Marburg-Biedenkopf, Universitätsstadt Marburg & Stadtwerke Marburg

Projektstand

Ausgangslage
Netzwerk

Regionale Ziele
Interessenlage

Analyse

Herausforderung

Handlungsdruck

Gestaltungshoheit

Handlungsfelder

Synthese

Vorschlag für einen regionalen Handlungsansatz

Regionaler Handlungsansatz

Entwicklung

System- und Technologieansatz

Validierung

System- und Technologieansatz

Verständnis

Technische und wirtschaftliche Machbarkeit, Klimanutzen

System- und Technologieansatz

Optimierung

System- und Technologiedesign

Entwicklung

Realisierungsfahrplan

Validierung

Konzept regionale Wasserstoffwirtschaft

Projektbeginn ab dem 2. oder 3. Quartal 2020

Hintergrund zur Region

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf mit der Universitätsstadt Marburg als Kreisstadt ist ein vielfältiger und leistungsfähiger Standort mit eigenem Profil. Während in der Universitätsstadt Marburg Dienstleistungen, Wissenschaft/Bildung und Pharmaindustrie dominieren, weist der Landkreis eine hohe Industriedichte mit vielen Zulieferern der Automobilindustrie auf.

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf und in der umgebenden Region Mittelhessen bietet sich Wasserstoff als ideale Verbindung von Energie- und Mobilitätssystemen im Stadt-Umland-System an. Die Themenbereiche Nutzung, Speicherung und Umwandlung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen, Sektorenkopplung (inklusive Mobilität) und regionale Wert- und Technologieschöpfung können modellhaft in bestehenden Netzwerken mit Begleitung durch die regionalen Universitäten erarbeitet und später auch mit regionalen Akteuren realisiert werden. Weiterhin bietet sich Wasserstoff als nachhaltiger Treibstoff für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und die Schwerlast-Mobilität im ländlichen Raum an. Hier besteht bei Bussen, Müllfahrzeugen, Nahverkehrszügen und im LKW-Güterverkehr ein großes Nutzungspotenzial. Auch für die vielen Autozulieferfirmen in der Region bietet die Wasserstoff-Technik neue Technologie- und Produktfelder. Im Landkreis ist bereits eine Netzwerkbasis vorhanden und wird durch bereits bestehende Kontakte zu überregionalen Wasserstoff-Netzwerken sinnvoll ergänzt.

Im Rahmen des HyStarter-Projekts sollen mögliche Anwendungsfelder der Wasserstoff-Technologie identifiziert, bestehende Aktivitäten ausgebaut, vernetzt und dadurch Innovationen für die Region geschaffen werden. Die hier gesammelten Erfahrungen sollen als Multiplikatoreffekt in andere Regionen getragen werden. Im Sinne der technologieoffenen Energiewende (Sektorenkopplung) stehen anwendungsorientierte Lösungen für die Wirtschaft wie auch für Bürger*innen im Vordergrund. Die Wasserstoff-Technologie hat aktuell eine sehr positive Akzeptanz in der Bevölkerung, welche im Sinne der Energiewende durch sinnvolle und nachhaltige Anwendung in Kombination mit erneuerbaren Energien weiter verstärkt werden sollte. Daher ist die Wissensvermittlung rund um den Themenkomplex Wasserstoff in Universitäten und Schulen ein weiteres hochrangiges Ziel.

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