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Rügen-Stralsund: Erste Wasserstoffregion präsentiert Ergebnisse

Rügen-Stralsund, 25.03.2021

Als erste von neun Wasserstoffregionen hat das Konsortium des HyStarters Rügen-Stralsund am 24. März 2021 eine Studie zum Potenzial des Energieträgers Wasserstoff für die Region vorgestellt.

Die Studie ist das Ergebnis der 15-monatigen Zusammenarbeit, in deren Rahmen Regionen und Kommunen dabei begleitet werden, vor Ort eine Akteurslandschaft auszubilden und erste Konzeptideen zu den Themen Wasserstoff und Brennstoffzellen auf der Basis erneuerbarer Energien zu entwickeln.

Im Zentrum der Untersuchung der HyStarter-Region Rügen-Stralsund stehen die Aspekte Wärme- und Stromversorgung, Mobilität sowie Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung. Untersucht wurde auch, welche potenziellen Erzeuger und Abnehmer von Wasserstoff es in der Region gibt und welche Rahmenbedingungen dafür erfüllt werden müssen.

Dr. Stefan Kerth, Landrat des Landkreises Vorpommern-Rügen und Dr. Alexander Badrow, Bürgermeister der Hansestadt Stralsund bedankten sich bei den HyStarter-Akteuren für Ihr Engagement, der das Projekt so außerordentlich vorangetrieben hat. Dr. Kerth betonte die Wichtigkeit des zukunftsträchtigen Energieträgers Wassersoff für den Landkreis und stellte bereits eine Personalstelle in Aussicht, die das Thema in der Region weiter vorantreiben soll. Auch Bürgermeister Dr. Badrow bestätigte zwei neue Personalstellen in der Hansestadt, die im Rahmen eines Förderprogramms und in Zusammenarbeit mit der Stadt Nienburg an der Weser geschaffen werden.

Zwischenzeitlich ist der Wettbewerb „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ in die zweite Runde gestartet: Zehn neue Kommunen und Regionen werden 2021 als HyStarter ausgewählt und unterstützt. Die Interessensbekundung ist bis 14. Mai 2021 möglich.

Die Wasserstoff Region Rügen-Stralsund bereitet derzeit bereits den Antrag für das Folgeprogramm HyExperts vor. In dieser zweiten Sparte des Wettbewerbs HyLand wird eine externe Beratung hinsichtlich technischer, rechtlicher sowie wirtschaftlicher Fragestellungen in Aussicht gestellt.

Die heute veröffentlichte Studie finden Sie unter hier.